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Zeitumstellung

Am 26. März wird wieder auf Sommerzeit umgestellt
Sonntag, 26. März 2017

Am Sonntag, 26. März, wird wieder auf Sommerzeit umgestellt, die Uhren werden eine Stunde vor gestellt.

Wieso aber müssen wir uns diese Zeitumstellung jedes Jahr zweimal antun?

Festlegung im Zeitgesetz

Das mit der Sommer- und Normalzeit ist im so genannten Zeitgesetz geregelt. Da steht: "Die Bundesregierung wird ermächtigt, zur besseren Ausnutzung der Tageshelligkeit und zur Angleichung der Zeitzählung an diejenige benachbarter Staaten durch Rechtsverordnung für einen Zeitraum zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober die mitteleuropäische Sommerzeit einzuführen."

In Deutschland wurde die jetzt gültige Zeitumstellung im Jahre 1980 eingeführt. Mit dieser Regelung sollte durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie gespart werden.

Energieeinsparung fraglich

Durch die Zeitumstellung Energie sparen klappt nicht wirklich, weil man im Sommer zwar abends Strom spart, dafür aber morgens heizen muss, besonders im März, April und jetzt im Oktober. Insgesamt wird der Energieverbrauch dadurch eher noch erhöht. Von 1950 - 1980 gab es in Deutschland keine Sommerzeit, jedoch existierten vor diesem Zeitraum bereits mehrere Sommerzeiten, 1947 gab es neben der Sommerzeit sogar noch eine Hochsommerzeit.

Eselsbrücke zur Zeitumstellung

Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel vor die Tür.
Im Herbst stellt man sie zurück in den Schuppen.

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