
Fast zehn Jahre nach seinem Tod ist Lemmy Kilmister noch einmal geehrt worden. In seiner Heimatstadt Stoke-on-Trent erinnert nun ein Denkmal an den Motörhead-Sänger.
Die vom Bildhauer Andy Edwards entworfene Statue enthält laut der Zeitung "Stoke Sentinel" auch Asche der 2015 verstorbenen Rocklegende.
Hunderte Fans, viele mit Motörhead-T-Shirts, und Biker versammelten sich im Stadtteil Burslem zur feierlichen Enthüllung der Skulptur und feierten ihr Idol in den örtlichen Pubs. Der ehemalige Motörhead-Gitarrist Phil Campbell und die Bürgermeisterin von Burslem, Lyn Sharpe, hielten eine Ansprache.
Lemmy wurde als Ian Fraser Kilmister 1945 in Burslem geboren. 1971 trat er als Bassist der Hardrock-Band Hawkwind bei. 1975 gründete er Motörhead und übernahm auch den Gesang. Die Gruppe wurde zu einer der einflussreichsten Heavy-Metal-Bands und Lemmy zu einer Kultfigur. Auch beim Wacken Open Air traten sie mehrfach auf. Kilmister starb am 28. Dezember 2015, vier Tage nach seinem 70. Geburtstag, in Los Angeles.